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Weitere Informationen zu: Alexej von Jawlenskys „Weiblicher Kopf“

Ein übergroßes, grau-weiß moduliertes Gesicht füllt fast die gesamte Fläche, zwei dunkle Augen und wenige rote und gelbe Streifen geben ihm einen eindringlichen Ausdruck. Das Bild zeigt Jawlenskys Weg zum stark vereinfachten Kopfbild.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1919/20 kurz nach Jawlenskys Übersiedlung nach Wiesbaden, wo er nach den unsteten Kriegsjahren in der Schweiz wieder ein festes Atelier fand. Gemalt ist es auf leinenstrukturiertem Malpapier, das auf Karton aufgezogen wurde. Das Blatt befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Augen: Zwei große, dunkel umrandete Augen dominieren die Fläche und fixieren den Betrachter.
  • Achse: Eine feine gelbe Linie teilt die Stirn senkrecht und betont die strenge Symmetrie.
  • Akzente: Warme Orange- und Rottöne um die Augen setzen sanfte Gegenpole zum kühlen Grau.
  • Struktur: Der leinenstrukturierte Malgrund lässt die Pinselführung deutlich hervortreten.

Bedeutung

Der „Weibliche Kopf“ zeigt Jawlenskys wachsende Konzentration auf ein reduziertes, fast maskenhaftes Gesichtsschema in seinen Wiesbadener Jahren.

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