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Weitere Informationen zu: Ernst Ludwig Kirchners „Vieh und Hirte auf der Alm“

Ein Hirte führt seine Ziegen über eine grüne Alm, umgeben von violett getönten Bergkuppen. Locker gesetzte Aquarellfarben lassen die Szene wie im Vorübergehen skizziert erscheinen.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1920/21 in den Bergen um Davos, wohin sich Kirchner nach seinem Nervenzusammenbruch im Ersten Weltkrieg zurückgezogen hatte. Das einfache Leben der Bergbauern und Hirten wurde in diesen Jahren zu einem seiner zentralen Bildthemen. Das Aquarell gehört heute zur Sammlung des Buchheim Museums in Bernried.

Bildkomposition und Details

  • Herde: Mehrere Ziegen mit geschwungenen Hörnern gruppieren sich dicht um den Hirten.
  • Figur: Der Hirte in grüner Kleidung mit Hut und Stock führt die Tiere im Schritt über die Wiese.
  • Bergkulisse: Violette, vereinfachte Bergformen rahmen die Szene im Hintergrund ein.
  • Kolorit: Sattes Grün und warmes Orange erzeugen eine helle, sommerliche Farbstimmung.

Bedeutung

Das Blatt steht exemplarisch für Kirchners Davoser Jahre, in denen die Alltagsszenen der Bergwelt sein Werk prägten und ihm neue Ruhe gaben.

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