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Weitere Informationen zu: Ernst Ludwig Kirchners „Rauchende Bauern“

Drei Bauern sitzen im Grünen zusammen, einer mit Pfeife im Mund, umgeben von locker angedeuteten Bergen und Bäumen. Die knappe, skizzenhafte Malweise hält den kurzen Moment der Rast fest.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1922/23 während Kirchners Davoser Jahre, in denen er das Leben der Bergbauern in zahlreichen Zeichnungen und Aquarellen festhielt. Die gemeinsame Rauchpause der Männer gehörte zum vertrauten Alltag der abgelegenen Berggemeinden, mit denen Kirchner in dieser Zeit eng verbunden war. Das Blatt gehört heute zur Sammlung des Buchheim Museums in Bernried.

Bildkomposition und Details

  • Gruppe: Drei Bauern sitzen dicht gedrängt beieinander, zwei mit hellen Hüten, einer mit Pfeife.
  • Linien: Kräftige Kreidekonturen fassen Figuren und Kleidung zu klaren Formen zusammen.
  • Hintergrund: Angedeutete Bäume und Berge lösen sich in locker aquarellierte Flächen auf.
  • Kolorit: Kühles Grün und Blau verbinden Figuren und Landschaft zu einer ruhigen Einheit.

Bedeutung

Das Blatt zeigt Kirchners einfühlsamen Blick auf das Alltagsleben der Davoser Bergbauern und ergänzt sein Bild vom ländlichen Leben in den Schweizer Alpen.

Beratung und individuelle Anfragen

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