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Weitere Informationen zu: Auguste Renoirs „Nature morte avec faisan et perdrix“

Auguste Renoirs Stillleben zeigt ein ebenso schlichtes wie wirkungsvolles Arrangement: ein Fasan und ein Rebhuhn liegen auf einem Tisch, begleitet von einem hellen Tuch und ruhigen Flächen. Gerade aus der Beschränkung des Motivs bezieht das Werk seine Spannung; die Dinge wirken greifbar und zugleich malerisch gelöst.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand um 1880, also in einer Phase, in der Renoir sich intensiv mit Stillleben und der Darstellung von Farbe und Oberfläche beschäftigte. Die Ölmalerei auf Leinwand gehört in seinen impressionistischen Werkzusammenhang, doch ist hier bereits eine stärkere Gewichtung der Formen zu erkennen. Das Werk wird heute in der Sammlung E. G. Bührle in Zürich geführt.

Bildkomposition und Details

  • Horizontale Ordnung:Das Geflügel ist quer über die Bildfläche gelegt und stabilisiert die Komposition.
  • Helle Kontraste:Das Tischtuch hebt die dunkleren Braun- und Grautöne des Wildes deutlich hervor.
  • Materialität:Renoir differenziert Federn, Stoff und Tischoberfläche mit lockerem, lebendigem Pinselstrich.
  • Ruhige Stimmung:Der reduzierte Hintergrund lenkt den Blick ganz auf das Stillleben und seine stille Präsenz.

Bedeutung

"Nature morte avec faisan et perdrix" verbindet das alltägliche Motiv des Stilllebens mit einer feinen Beobachtung von Licht, Farbe und Stofflichkeit. Das Werk zeigt Renoir als Künstler, der auch im scheinbar unspektakulären Thema eine dichte malerische Qualität und große sinnliche Präsenz erreicht.

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