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Weitere Informationen zu: Alexej von Jawlenskys „Mutter des Nikita“

Unter einer dunkelblauen Pelzmütze blickt ein blasses Gesicht mit roten Wangen fest aus dem Bild. Weinrot und Smaragdgrün stehen in kraftvollem Kontrast und geben dem Bildnis eine ruhige, würdevolle Ausstrahlung.

Entstehungshintergrund

Jawlensky malte das Porträt um 1910 in seiner Murnauer Schaffensphase, in der er gemeinsam mit Wassily Kandinsky und Marianne von Werefkin an einer farbintensiven, von der Natur gelösten Malerei arbeitete. Das Werk kam über die Stiftung Henri und Eske Nannen sowie eine Schenkung Otto van de Loos in die Kunsthalle Emden, wo es sich heute befindet.

Bildkomposition und Details

  • Kopfbedeckung: Eine dunkelblaue Pelzmütze rahmt das Gesicht mit einem hellen Innensaum.
  • Gesicht: Kräftige rote Wangenflächen setzen sich klar von der blassen Hautfarbe ab.
  • Kleidung: Ein weinroter Mantel mit hellgrünem Pelzkragen umschließt die Schultern.
  • Kontur: Durchgehende schwarze Linien fassen alle Formen zu klaren Flächen zusammen.

Bedeutung

Das Bildnis gehört zu den kraftvollen Murnauer Porträts, mit denen Jawlensky Farbe und Form zu einem eigenständigen expressiven Menschenbild verdichtete.

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