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Weitere Informationen zu: Marianne von Werefkins „Die Freveltat“

Zwischen mächtigen Felsen bewegt sich ein winziger Mensch durch die Schlucht. Werefkin macht die Landschaft zum Spiegel eines moralischen Dramas, ohne die Tat selbst zu zeigen.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand zwischen 1920 und 1927 in Tempera auf Karton, in Werefkins Jahren in Ascona am Lago Maggiore. Dort verwandelte sie Berge und Felsformationen in Sinnbilder menschlicher Schicksale. Das Werk befindet sich heute in der Fondazione Marianne Werefkin in Ascona.

Bildkomposition und Details

  • Gipfel: Die dicht gedrängten Felskuppen bilden eine bedrohliche Mauer.
  • Rote Kuppen: Leuchtende Farbflecken auf den Spitzen setzen glühende Akzente.
  • Figur: Die kleine, gebückte Gestalt am unteren Rand bestimmt den Maßstab.
  • Himmel: Dunkle, rötliche Wolkenbänder verstärken die beklemmende Stimmung.

Bedeutung

Das Werk zeigt Werefkins Spätstil, in dem Landschaft und Symbolgehalt eine Einheit bilden und das Außen zum Ausdruck innerer Zustände wird.

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