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Weitere Informationen zu: Gustave Caillebottes „Bildnis des Buchhändlers Fontaine“

Tief gebeugt über ein aufgeschlagenes Buch, schreibt ein Mann mit der Feder, ringsum bis unter die Decke gefüllte Regale. Die stille, konzentrierte Geste macht den Raum selbst zum eigentlichen Thema des Bildes.

Entstehungshintergrund

Caillebotte malte das Bildnis 1885 und zeigte darin den Buchhändler Émile-Jean Fontaine in seinem eigenen, dicht mit Büchern gefüllten Geschäft. Es entstand in einer Phase, in der sich der Künstler verstärkt Porträts von Personen aus seinem persönlichen Umfeld widmete. Das Gemälde gehört heute zur Sammlung der National Gallery in London.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Tief über den Tisch gebeugt, ist Fontaine ganz in seine Schreibarbeit vertieft.
  • Regale: Dicht gefüllte Bücherwände reichen bis zur Decke und rahmen die Figur symmetrisch.
  • Utensilien: Tintenfass, lose Blätter und gebundene Bände liegen griffbereit auf dem Tisch.
  • Licht: Gedämpftes Licht hebt nur Stirn, Hände und Manschetten aus dem dunklen Braun heraus.

Bedeutung

Das Porträt zeigt Caillebottes Blick für die stille Würde bürgerlicher Berufsarbeit und ergänzt sein Werk um ein ungewöhnlich konzentriertes Charakterbild.

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